Die Bilder von Menschen, die seit Jahren in Wohncontainers leben, sind bei einem Projekt von Hayk Barseghian entstanden, die er uns zur Verfügung gestellt hat.

 

Das Video zu diesem Projekt und die Ursachen warum diese Menschen in diesen Umstanden leben ist hier zu sehen. 

 

Projektbeschreibung:

Nach dem verheerenden Erdbeben in der Region Shirak im Jahr 1988 wurden zehntausende Menschen behelfsmäßig in Wohncontainern untergebracht. Nach nunmehr fast 28 Jahren müssen unzählige Betroffene, die damals alles verloren haben, immer noch ohne Heizung, Strom und Wasser in Containern leben, weil die Regierung bisher nicht in der Lage war, den Wiederaufbau menschenwürdiger Wohnhäuser durchzuführen. Da die soziale Situation der betroffenen Familien katastrophal ist und der Staat nicht tätig wird,  müssen andere dies in die Hand nehmen. 

In Gyumri haben sich deshalb junge Menschen rund um Hayk Barseghian engagiert und in einer ersten Phase die Wohnsituation einiger Familien in Gyumri dokumentiert. Durch Spendenaufrufe in sozialen Medien konnte so viel Geld gesammelt werden, dass 25 Familien in Wohnungen übersiedeln konnten.

Nun soll eine weitere Erhebung durchgeführt werden, um die Zahl aller vom Erdbeben Betroffenen, die teilweise sogar völlig obdachlos sind,  sowie ihre wichtigsten Bedürfnisse zu dokumentieren. Damit wird erstmals ersichtlich, wie viele Familien immer noch  in Notunterkünften leben und Hilfe in jeglicher Hinsicht benötigen.

Die einzelnen Aufenthaltsorte werden mit Zustimmung der bedürftigen Menschen auf GoogleMaps eingetragen. Außerdem können - ebenfalls nach ausdrücklicher  persönlicher Zustimmung -  Namen,  Ort des Aufenthalts und die Telefonnummer der Betroffenen veröffentlicht werden. Wer immer diesen Menschen helfen möchte, kann sich dann persönlich an einen oder einige von ihnen wenden. 

Die gesammelten Daten sollen dann im Rahmen eines noch zu konkretisierenden Projekts dazu verwendet werden, die Familien bei der Wiedererlangung eines menschenwürdigen Wohnraumes zu unterstützen. 

 

Wie es bis jetzt aussieht, können Sie hier sehen.

 

Die Kosten für die Erhebung der Aufenthaltsorte (Lokalisierung, Dokumentation und Veröffentlichung in GoogleMaps) belaufen sich insgesamt auf € 800,-.