Das sind wir…                                            ...und wie wir einander begegnet sind


Hallo meine Lieben!

Ich heiße Anika, lebte seit meinem 12. Lebensjahr in Deutschland und seit 2008 in Wien. In dieser Zeit habe ich sehr oft meine Heimat Armenien besucht, und immer öfter stellte ich mit großem Erschrecken die Unterschiede zwischen diesen zwei Ländern fest - wie zum Beispiel Lebenssituation, Versorgung, Sicherheit und Verdienstmöglichkeit. 

Motiviert durch die erfolgreiche jahrelange Arbeit von Prof. Günter Peter und von dem Projekt des Fotografen Hayk Barseghian entschloss ich mich, endlich mein langjähriges Vorhaben zu verwirklichen und auch etwas gegen die Armut in Armenien zu tun. Ich meldete mich bei Prof. Günter Peter. Sofort  erkläre er sich bereit, mein Vorhaben zu unterstützen, und machte mich mit Eva bekannt, die auch dieses Interesse mit mir teilte. Und so fing die Idee an, immer mehr zu blühen. 

 

Schon als Kleinkind wollte ich den Menschen helfen. Im Kindergarten setzte ich mich immer für die Schwachen ein und verteidigte diejenigen, die es am meisten nötig hatten, geschützt zu werden. Es hat mich immer mitgenommen, wenn einer ungerecht behandelt wurde.

 

Jetzt, nach vielen Jahren, möchte ich dieses Problem lindern und meinen Arm ausstrecken und denen helfen, die nichts dafür können, wo und in welche Lebenssituation sie hinein geboren wurden und in welchen Umständen sie leben. Ich bin der Meinung, dass jeder eine Chance auf ein besseres und menschenwürdiges Leben verdient hat.

 

Warum mir das so wichtig ist? Weil ich das Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Aussichtslosigkeit kenne. Es gab Zeiten in meiner Kindheit, wo mein Bruder und ich hungrig ins Bett gehen mussten, weil es nichts zum Essen gab. Es gab Zeiten, wo nicht nur das Essen fehlte, sondern auch Strom, Wasser und  Heizung. Das alles ist lange her, aber nicht vergessen. Mit eure Hilfe können wir die Welt ein bisschen verbessern und das Leid vieler Menschen lindern. 


Servus, hallo und barev!

Ich bin Eva, komme aus der schönen Stadt Klagenfurt am Wörthersee, lebe aber seit langem in Wien. Durch längere Aufenthalte in Indien und Papua Neuguinea konnte ich zwei andere Kulturen kennenlernen, vor allem aber wunderbare Freunde gewinnen, obwohl unsere Lebensumstände so verschieden sind. Seit diesen Erfahrungen weiß ich, wie gut es uns in Österreich geht: dass uns  als Mädchen und Frauen alle Bildungsmöglichkeiten  genauso offen stehen wie Männern, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass Busse und Züge pünktlich (und überhaupt!)  fahren, dass unsere medizinische Versorgung so großartig funktioniert und unser Trinkwasser nicht nur gesund ist, sondern ebenso wie die Klospülung jederzeit aus der Leitung kommt.  

 

Im Sommer 2015 war ich zum ersten Mal in Armenien. Natürlich hat mich dieses Land mit seinen rauhen Bergen und den großartigen 1700 Jahre alten Kirchen, Felsklöstern und Kreuzsteinen sehr beeindruckt. Aber noch viel mehr bewegt es mich, wieviel Verzweiflung, Resignation, Hoffnungslosigkeit bei den Menschen zu spüren war. Die jungen Leute haben keine Aussicht auf Arbeit, Industrie und Landwirtschaft sind kaum existent,  wirtschaftlichen  Austausch gibt es angesichts der geschlossenen Grenzen zu den Nachbarländern nicht. Armenien mutet mit seiner Geschichte, Kultur und Bevölkerung so europäisch an -  aber die soziale Not ist unvorstellbar groß. Menschen leben in desolatesten Häusern oder sogar Containern ohne Heizung, Wasser und Strom; es gibt keine Sozialversicherung, keine Perspektiven, die die Menschen Mut fassen ließen.

 

Die fühlbare Trauer in den Gesichtern hat mein Herz berührt. Zurückgekehrt, machte ich mich auf die Suche, ob es in Österreich Hilfsprojekte für Armenien gibt, und siehe da: Prof. Günter Peter mit seiner  Unterstützung für das Österreichische Kinderspital in Gjumri kam mir entgegen! Gjumri war 1988 von einem verheerenden Erdbeben betroffen und hat sich bis heute nicht vom damaligen Zusammenbruch erholt. Mithilfe österreichischer Firmen wurde in der zerstörten Stadt das Kinderspital wiederaufgebaut, dem Herr Peter – ein mittlerweile pensionierter Krankenhausdirektor aus Scheibbs – seitdem mit Rat und Tat, seiner Erfahrung und finanziellen Spenden zur Seite steht.

 

Er brachte mich mit Anika zusammen, die zum selben Zeitpunkt die Idee hatte, einen Verein zur Unterstützung von Sozialprojekten in ihrer Heimat zu gründen –  dieser Anfang ist gemacht, und nun hoffen wir auch auf Sie und dich, um die weiteren Schritte gehen  zu können!


Hallo!

Ich heiße Syuzanna und mache meinen Master an der Universität Leipzig und Wien.

 

Ich komme aus der zweitgrößten Stadt Armeniens, Gyumri, wo ich in einer NGO tätig war. Durch diese Arbeit wurden mir immer mehr die sozialen Probleme meines Umfeldes bewusst. Die meisten davon sind durch Vernachlässigung der aktuellen Regierung entstanden, die sich weiterhin nicht zuständig fühlt und die notwendigen Maßnahmen nicht unternimmt, um sie zu beseitigen. 

 

Ich glaube, dass die stärkste Macht, etwas in der Gesellschaft zu ändern, die Jugend hat. Ich habe immer versucht, so gut wie möglich meinen Beitrag dazu zu leisten, und deshalb habe ich mir auch langfristig vorgenommen, bei dieser Wohltätigkeit mitzumachen.

 

Ich bin sehr froh, dass ich Anika getroffen habe. Wir haben die gleichen Wertvorstellungen, und jede von uns ist bereit, einem anderen vorbehaltlos zu Hilfe zu eilen, ohne Erwartungen, von der Gegenseite dafür was zurück zu bekommen.

 

Ein afrikanisches Sprichwort besagt: " Wenn man weit gehen will, geht man zusammen". Ich glaube, dass wir mit Eurer Hilfe vielen bedürftigen Menschen helfen können, wieder ein menschenwürdiges Leben zu führen.

 

Was mich dabei reizt, den anderen Menschen zu helfen? Es erfüllt mich mit großer Zufriedenheit, die Freude dieser Menschen zu sehen, und es entfacht umso mehr meinen Drang, weiterhin zu helfen.

 

Probieren Sie es aus, Sie werden dieses Gefühl nicht mehr missen wollen!