Das wunderschöne Land Armenien hat auch Schattenseite. 

Nach dem verheerenden Erdbeben in der Region Shirak im Jahr 1988 wurden zehntausende Menschen behelfsmäßig in Wohncontainern untergebracht. Nach nunmehr 30 Jahren müssen unzählige Betroffene, die damals alles verloren haben, immer noch ohne Heizung, Strom und Wasser in Containern leben, weil die Regierung bisher nicht in der Lage war, den Wiederaufbau menschenwürdiger Wohnhäuser durchzuführen. Da die soziale Situation der betroffenen Familien katastrophal ist und der Staat nicht tätig wird,  müssen andere dies in die Hand nehmen. 

In Gyumri haben sich deshalb junge Menschen engagiert und in einer ersten Phase die Wohnsituation einiger Familien in Gyumri dokumentiert. Durch Spendenaufrufe in sozialen Medien konnte so viel Geld gesammelt werden, so dass 25 Familien in Wohnungen übersiedeln konnten.

 

Die Bilder von Menschen (siehe unten), die seit Jahren in Wohncontainers leben, sind von Hayk Barseghian gemacht worden, die er uns zur Verfügung gestellt hat.

 

Warum diese Menschen in diesen Umstanden immer noch leben und die Ursachen dafür finden Sie hier